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Webprofil Icon Windows 10: Verbraucherzentrale NRW klagt gegen Microsoft

Freitag, 11.03.2016 15:29:22

Die Konsumentenschützer der Verbraucherzentrale NRW verklagen nun den Software Riesen Microsoft. Unzureichende Datenschutzbestimmungen unter Windows 10 und die Weigerung des Konzerns entsprechende Abmahnungen umzusetzen sind Hauptgründe für diese Entscheidung. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nannte Windows 10 in der Vergangenheit bereits als "eine Art private Abhöranlage".


Microsoft Büro

Datenkrake Windows 10


Die Kollegen aus Baden-Württemberg mahnten das Unternehmen zudem bereits aufgrund von "Zwangsdownloads" ab. Das im Sommer 2015 veröffentlichte neue Windows 10 stand von Anfang an in der Kritik von Datenschützern. Das Programm verfolgt mit der neusten Version des Betriebssystems einen Cloud-Ansatz und interne Dienste wie der Sprachassistent Cortana oder der Edge-Browser übertragen unterschiedliche Nutzerdaten an die Microsoft-Server. Zu diesen Daten gehören Spracheingaben, Kalendereinträge, Kontakte, den genauen Standort oder auch der Browserverlauf.


Die Verbraucherzentrale NRW bemängelt, dass Nutzer nicht ausreichend auf diese Datensammlung hingewiesen werden, in der Datenschutzerklärung müssten derartig gravierende Bedingungen hervorgehoben werden. Diese sei aber "zu lang, zu unübersichtlich und unbestimmt". Da das Unternehmen bislang nicht dafür gesorgt hat, dass Nutzer diese Hinweise besser verstehen können sahen sich die Verbraucherschützer nun zu diesem Schritt gezwungen.


Microsoft weist Vorwürfe zurück


Das Unternehmen selber weist die Vorwürfe seinerseits weitestgehend zurück. Bestimmte aufgezeichnete Daten würden beispielsweise schon für grundlegende Funktionen gesammelt, "um ihr Gerät für Sie persönlicher und angenehmer zu machen". Laut Microsoft hat der Nutzer von Windows 10 jederzeit die volle Kontrolle über seine Daten und die Möglichkeit entsprechende Einstellungen vorzunehmen um seine Daten zu schützen. Gerade älteren und in Computerdingen unerfahrene Personen sind jedoch meist nicht in der Lage entsprechende Voreinstellungen zu ändern. Diese Privatsphäre-Einstellungen werden aber teilweise von dem Programm ignoriert und sind somit zumindest fragwürdig.


Datenschutzeinstellungen Windows 10

Sicherheitslücken bleiben


In den Einstellungen von Windows 10 lassen sich tatsächlich einige Einstellungen vornehmen um die Datensammelwut des Betriebssystem zumindest zu drosseln. Erste Anlaufstelle dafür ist die Seite "Datenschutz" in den Einstellungen. Neben allgemeinen Datenschutz Einstellungen können auch spezifische Einstellungen vorgenommen werden. Fraglich ist allerdings, ob ein Unternehmen, welches derartig große Sicherheitslücken für den Nutzer in den Standarteinstellungen anbietet, tatsächlich auch auf eine Erhebung der Daten verzichtet.


Schon länger ist bekannt, dass das Abschalten bestimmter Funktionen nicht zwangsläufig dazu führt das keine Daten mehr an die Microsoft-Server gesendet werden. Ars Technica hat bereits im August letzten Jahres festgestellt, dass Windows die individuellen Privatsphäre Einstellungen der Nutzer zumindest in Teilen ignoriert. Selbst wenn Dienste wie Cortana oder die Websuche im Startmenü deaktiviert sind, werden Daten wie eine Hardware-ID an den Microsoft eigenen Suchdienst Bing übertragen. Welche Konsequenzen die nun eingereicht Klage haben wird bleibt abzuwarten.




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